Freiwillige Feuerwehr Bromskirchen

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Historisches

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Über uns - Allgemeines und Historisches -

Über die Geschichte der Feuerwehr Bromskirchen wurden bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1926 trotz intensivster Nachforschungen nur wenige Unterlagen gefunden. Das heißt aber nicht, dass kein Brandschutz bestand. Im Gegenteil, es gab bis dahin die Pflichtfeuerwehr. Weiterhin heißt dies nicht, dass der Brandschutz auf unfreiwilliger Basis geleistet wurde. Es war stets selbstverständlich für die Bürger, ihren Beitrag zu leisten. Dieser bestand darin, dass für den Brandschutz aus jedem Haus ein Mann zur Verfügung stehen und sich entsprechend ausbilden lassen mußte. Die Ausbildung erfolgte vor der Vereinsbildung durch Herrn Arnold. Das Spritzenhaus befand sich im Rathaus (heutiges Backhaus Müller) Die Löschausrüstung bestand aus einer mobilen Hand-Schwengelpumpe, die von sechs Mann bedient werden musste. Gefüllt wurde sie mit Leder- bzw. Zinkeimer, die zu Dutzenden im Spritzenhaus hingen. Die wenigen Unterlagen, die über Einsätze dieser Pflichtfeuerwehr zeugen, entstammen allesamt aus dem Stadtarchiv unserer Nachbargemeinde Hallenberg und berichten folgendes:

1835

"1835 den 27ten December wurde das an dem ehemaligen Marktplatz, im Quartal Rapphuhn gelegene Wohnhaus des Gastwirths Christoph Rohleder, und der dem Franz Daniel Brandner zugehörige Stall durch eine Feuersbrunst eingeäschert. Nur der angestrengtesten Thätigkeit der Eingeseßenen und der herbeieilenden hülfeleistenden aus Bromskirchen, Hesborn, Liesen, Züschen, Braunshausen, Somplar, Neuenkirchen, Winterberg und Medebach p.p. war es zuzuschreiben, daß nicht ein großer Theil der Stadt ein Raub der Flammen geworden ist. Das Feuer kam 7 Uhr Abends zum Ausbruche; und erst um 3 Uhr Morgens waren die Gebäude eingeäschert. Die 3 Feuerspritzen von hier und die Spritzen von Bromskirchen, Züschen, Hesborn, Winterberg und Medebach waren bei der Brandstätte."

1853

Am 14. August 1853, gegen 10 Uhr am Abend, blies der Hornist Feueralarm. Die Hallenberger sahen bald wenige Minuten später, wie schon ein zweites Gebäude brannte und da noch ein weiters Haus nur wenige Meter daneben stand, loderte auch dort bald das mit Strohschindeln gedeckte Dach. Die Stadt Hallenberg, am südlichsten Zipfel des Kreises Brilon gelegen, befand sich in augenscheinlicher Gefahr. Von größtem Glück sprachen alle, weil es am Tag zuvor intensivst regnete und die etwas weiter abseits stehenden Häuser von den noch nassen Dachziegeln so Schutz gegen den Funkenflug erhielten. Die totale Windstille tat ihr übriges. Doch der eigentliche Grund, daß das Feuer unter Kontrolle blieb, lag in der aktiven Nachbarschaftshilfe aus Bromskirchen. Die dort schon bestehende Feuerwehr reagierte schnell und eilte zur Hilfe. Zitat: „Nur der tätigen Hilfe der Bewohner unserer ausländischen Nachbargemeinde - Ausland, weil in Hessen liegend - und der Gemeinde Liesen, welche sämtliche mit ihren Feuerspritzen herbeieilten, verdanken wir es, nächst Gott, daß das Feuer keine größere Ausdehnung erfuhr.“ Sechs Familien verloren ihr Hab und Gut, das mit einer Summe von 1.220 Talern bei der Provinzial-Feuerversicherung in den Büchern stand. Über die Ursache des Brandes, lag heute vor 157 Jahren keine Meldung vor.

1872

"Hallenberg, 27. August. Heute morgen ein viertel vor vier Uhr, ertönte der Ruf “Feuer, Feuer“ in schreckenerregender Weise. Das dreistöckige, große, zwar alte, aber baurhafte Wohnhaus der Erben Pauli von Seilers im Stadtviertel Burg, dem höchsten Punkt der Stadt, in unmittelbarer Nähe der Pfarrkirche, mit Strohschindeln gedeckt, stand in Flammen. Wenige Minuten später brannte auch das sehr nahe gelegene kleinere zweistöckige Wohnhaus des Franz Schnorbusch v. Ernstches. Beide Häuser wurden in wenigen Stunden total eingeäschert.Der in denselben aufgespeicherte ziemlich bedeutende Vorrath an Roggen, Hafer, Heu etc. verbrannte. Von dem sonstigen beweglichen Vermögen des Pauli und Schnorbusch konnte äußerst wenig gerettet werden. Eine im Paulischen Hause zur Miete wohnende arme israelische Familie verlor alle ihre Habseligkeiten. Nur der großen Anstrengung der Eingesessenen und der lobenswerten Hülfe der nachbargemeinden Bromskirchen und Braunshausen, die rasch mit den Feuersprützen herbei geeilt waren, der ziehmlich günstigen Luftrichtung und vor allem dem Umstand, daß durch den am vorhergehenden Abend gefallenen harten Gewitterregen die Strohbedachung der in großem Maße nahegelegenen Häuser durchnässt war, ist es beizumessen, daß das Unglück nicht erhebliche und das nicht ein großer Teil der Stadt ein Raub der Flammen wurde. Die Häuser sind bei der Provinzial Feuersozietät zu 1000 360 Thaler versichert. Das bewegliche Vermögen aller abgebrannten war unversichert. Die Entstehungsursache des Brandes ist unbekannt."

Wie aus diesen Berichten zu entnehmen ist, beziehen sich die Aktivitäten der Pflichtfeuerwehr nur auf die Einsätze in der Nachbargemeinde Hallenberg. Über Einsätze in der Gemeinde Bromskirchen oder anderen Ortschaften sind bis heute keine Nachweise aufzufinden gewesen. Sollten bis zum Jahre 1850 welche geführt worden sein, so nimmt man an, dass diese bei den Brandkatastrophen in den Jahren 1843, 1848 und 1850 vernichtet wurden.

Erstmals von einem großen Brand in Bromskirchen hören wir in der Hallenberger Chronik. Dort heißt es, dass am 4. Ostertag 1556 das Dorf bis auf 10 Häuser eingeäschert wurde. Demnach ist es in seiner Entwicklung wieder zurückgeworfen worden. Ein anderer großer Brand im Jahre 1843 wird in der Pfarrchronik ausführlich geschildert:

„...Der 1. Brand fand statt am 18. Juli vormittags. Das Feuer brach aus im Hause des von Schwarzenau hierhergezogenen Wirts, Krämers und Gerbers Jakob Böhl. Das Haus stand nach allen Seiten frei und es wurde daher für die etwas entfernt stehenden Häuser keine Gefahr befürchtet. Doch die Witterung war seither trocken gewesen, der Wind erhob sich und Eichenloh flog aus dem brennenden Hause auf die benachbarten Strohdächer. Es wurde sich bemüht, das Feuer auf den zuerst brennenden Strohdächern zu löschen, allein vergebens. Das Feuer verbreitet sich mit reißender Gewalt über die Hälfte des Ortes, so daß in der Zeit von 11/2 Stunden 63 Wohnhäuser niedergebrannt waren. Die Bewohner des Ortes waren zum größten Teil im Feld beschäftigt, eilend zur Brandstätte fanden sie schon zum Teil niedergebrannt ihre Wohnungen. Mobilien, Weißzeug und Betten waren fast durchgehend verbrannt. Als besondere Gnade war anzusehen, daß Menschen und Vieh nicht durch den Flammentod umgekommen sind. Einige alte Kranke wurden aus den brennenden Häusern getragen. Ihre Genesung war wohl schon vorher nicht zu erwarten, allein die Schäden des Feuers haben doch ihren Tod beschleunigt. Es war ein schauerlicher Anblick, als nach einigen Tagen zwei Leichenzüge hintereinander durch die rauchenden Trümmer zur Grabesruhe gebracht wurden. Bald nach Ausbruch des Brandes eilten herzu Spritzen nebst Mannschaft von Hallenberg, und wiewohl diese alles Mögliche zur Rettung anboten, so vermochte sie doch dem Feuer nicht Einhalt zu tun. Später kamen Spritzen von Battenberg, Neukirchen und Braunshausen. Diese besetzten das Pfarr- und Rathaus in Gemeinschaft mit der „ausländischen“ Hallenberger Spritze, und es gelang, diese in der größten Feuersgefahr zu retten und hiermit auch den übrigen Teil des Dorfes. Es fand das Unglück die allgemeinste Teilnahme, schon in der ersten Nacht kamen Wagen mit Brod an, für die Entblößten wurden Kleidungsstücke zugeschickt und überall Geldsammlungen veranstaltet. Sei Lobend anzuerkennen, daß so viele Herzen teilnehmend sich bei diesem großen Unglück bezeigten, aber gewiß auch des, daß die Verunglückten mit soviel Ergebung, Geduld und Fassung sich in das schwere Geschick gefügt hatten. Die Abgebrannten wurden sämtlich in den vom Feuer verschont gebliebenen Wohnungen aufgenommen. In den ersten Wochen wurde für die Abgebrannten Brot angekauft und täglich auf dem Pfarrhof unter sie verteilt. Die Heuernte war zwar verbrannt, aber die nun eintretende Fruchternte linderte die erste Not. Mit außerordentlicher Anstrengung wurde zum Neubau geschritten, nach 11/2 Jahren konnten die neuen Wohnungen bezogen werden. Die Unterstützungen waren bedeutend, der Notleidenden aber auch viele und dennoch konnten jeder Familie, die ein Haus besessen, 65 Gulden zugeteilt werden. Andere Familien, die kein Haus besessen, bekamen eine verhältnismäßige Unterstützung. Ein Abgebrannter namens Konrad Ringler, dessen Haus an dem Morgen des Ausbruchs des Feuers von den Feuergeschworenen behufs der Aufnahme in die Brandversicherung taxiert worden war, erhält, weil er keine Entschädigung aus der  Brandversicherungskasse gesetzlich erhalten konnte, eine Unterstützung von 500 fl (Gulden). Später wurde ihm auch noch auf Empfehlung der Landesstände vom Staate eine Unterstützung von 500 fl. gnädigst bewilligt. Noch verdient erwähnt zu werden, daß das „höchstpreußliche“ Ministerium der Finanzen zur Bezahlung des Bauholzes dreijährige Zielzahlungen hat eintreten lassen. Diese hohe Berücksichtigung hat allerdings die meisten Verunglückten vor größerer Verarmung bewahrt.“ Durch einen anderen großen Brand am 12. März 1850 wurden 23 Häuser ein Raub der Flammen.

Nach Gründung der FFW erfolgte eine einheitliche Uniformierung. Als Kopfschutz dienten zunächst noch die „Pickelhauben“ aus der Kaiserzeit (Lederbesatz mit Metallspitze) sowie Soldatenhelme aus dem 1. Weltkrieg. Dann kamen die üblichen „Salamanderhelme“. Erster Ortsbrandmeister seit 1926 war Karl Müller sen. “Ammenschneidersch”, der 50 Jahre lang als Feuerwehrmann diente (1910 – 1960). Jahrzehnte lang zu dienen, war und ist für viele Kameraden keine Seltenheit. Seine Nachfolger bis heute: Karl Müller jun., Willi Helduser, Hans Becker, Karl-Friedrich Geldbach und Reiner Strieder.

Als es noch keine Sirenen gab, erfolgte die Alarmierung mit Hilfe der Kirchenglocken. Im Kriegsjahr 1941 wurde nochmals mit Glocken „Sturm geläutet”, und zwar von Waldemar Steuber, als das Anwesen Henkel “Heiersch” brannte. Unsere Wehr hatte in den Kriegsjahren eine Motorspritze zur Verfügung. (Typ Flader mit DKW-Zweitaktmotor) Die Wasserentnahme erfolgte mittels Schläuchen vom Teich auf der Bruchwiese her. Da die jungen Männer an der Front standen, hielten die älteren einen Feuerwehrpflichtdienst aufrecht. Sie kamen z.B. auch nach Tieffliegerangriffen zum Einsatz und mussten auch in Nachbargemeinden aushelfen. An dieser Stelle sei vermerkt, dass von altersher mit allen Wehren der Nachbargemeinden gute Kontakte bestanden und gegenseitige Hilfeleistungen erfolgten. Besonders eng waren die Beziehungen mit den Somplarern. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

1938 wurde die Bromskirchener Wehr stolzer Besitzer eines 8-Zylinder Horch-PKW’s, der erstmals in Züschen eingesetzt wurde. Man war nun schon etwas beweglicher als mit reiner Pferdekraft und konnte eher mal zur Stelle sein, wenn z. B. auf der Pfütze oder im Dachsloch Hilfe erforderlich war. Das Gefährt wurde 1950 ausgeschlachtet. In jenem Jahr versetzte man das Spritzenhaus im Rathaus von der linken auf die rechte Seite. 1963 erfolgte die Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges (TS 8/8). Sie wurde von einem Traktor gezogen. 1969 fand in Neuludwigsdorf eine große Brandschutzübung statt, an der auch Wehren aus dem

oberen Edertal teilnahmen. Die Wasserentnahme erfolgte am  Pfützer Damm. Unsere Wehr zeigte bei der Übung einen  guten Leistungsstand. 1971 endlich konnte ein richtiges  Feuerwehrauto angeschafft werden (ein LF 8), das den  Anforderungen der neuen Zeit gerecht wurde. Möglich war  dies durch eine großzügige Spende der Firma Hoppe. Durch  den Bau des Dorfgemeinschaftshauses einschließlich  Feuerwehrgerätehauses, Garagen und Vereinsraum war für  unsere Wehr im Jahre 1974 ein „zu Hause“ geschaffen worden. Seit 1979 ist die Jugendfeuerwehr aktiv (offiz. Gründung Januar 1987). Die Jugendlichen sind begeistert bei der Sache, erhalten eine gute Ausbildung in Theorie und Praxis und nehmen an Jugendwettkämpfen teil. Seit Bestehen der Partnerschaft der französischen Stadt

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Arrou unterhalten die Kameraden unserer Wehr freundschaftliche Kontakte zu den „Pompiers“. Die Freiwillige Feuerwehr Bromskirchen hat zur Zeit 29 Aktive und 72 fördernde Mitglieder. Seit Bestehen des Vereins wurden viele Einsätze getätigt; nicht nur bei Bränden, auch bei Unglücksfällen, Wassereinbrüchen und der Suche nach vermissten Personen.

1982, am 26. Juni, fand bei einem Festakt in der Kirche die Weihe der neuen Vereinsfahne statt, deren Kauf durch eine freiwillige Spendenaktion ermöglicht worden war.1986 konnte der Verein das 60-jährige Jubiläum eiern. Bürgermeister  Müller betonte in einer  Ansprache, dass die Feuerwehrleute die älteste Bürgerinitiative

sind und in Not und Gefahr mit Leib und Leben zum Schutz der Allgemeinheit selbstlos ihren Mann stehen. Vorbildlich helfen sie auch, das kulturelle und gesellige Leben innerhalb der Gemeinde mitzugestalten. Ortsbrandmeister Karl-Friedrich Geldbach ehrte in einer Feierstunde die noch lebenden Gründungsmitglieder: Philipp Steuber, Julius Diele, Karl Lache, Wilhelm Vöpel, Heinrich Lange, Willi Helduser, (sen.) Willi Helduser (jun.) sowie Gustav Müller. Bei allem Ernst und mancher Tragik, die Einsätze mit sich bringen, dürfen auch einmal zwei Anekdoten beigefügt werden:

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Vereinsfahne (Vorder / Rückseite)


1. Der verstorbene Lehrer Kurt Lehmann, welcher lange Jahre in Neuludwigsdorf unterrichtete, erzählte gerne folgendes Erlebnis: „Eines Tages stand auf der Pfütze ein altes Haus in Flammen. Die Feuerwehr rückte an und löschte fleißig. Jede Menge Wasser wurde zum Fenster hineingespritzt. Als ich nach einiger Zeit auf die andere Seite des Hauses ging, sah ich, dass dort der Strahl wieder herausschoß. Ich riß dem Feuerwehrmann die Spritze aus den Händen und zielte auf die brennenden Balken. Da tippte mir jemand auf die Schulter und raunte: „Aber Herr Lehrer, sie machen ja das Feuer aus!“

2. Als es einmal im Bemberg brannte, sorgte auch der Ortsdiener mit der Bimmel in der Hand dafür, dass genügend Leute aus dem Dorfe zu Hilfe eilten. Er war dabei so aufgeregt, dass sich seine Stimme überschlug und jeder hörte: „Der Blemm-Blemm blemmt, aus jedem Mann ein Haus!“

 

Erster Ortsbrandmeister der Gemeinde Bromskirchen war von 1926-1960 Karl Müller sen., (†) der bereits seit 1910 in der Feuerwehr Dienst tat. Im Jahre 1968 übernahm Hans Becker dieses Amt und übte es für die Dauer von 10 Jahren bis 1978 aus. Durch seinen Einfluss wurde erstmals verstärkt an Lehrgängen zur Weiterbildung teilgenommen. Von 1987 - 1998 übernahm Karl Friedrich Geldbach die Führung der Wehr, auch er legte besonderen Wert auf die Ausbildung unserer Wehr. Nach der Amtsübergabe an Reiner Strieder leitet er mit Erwin Diele zusammen die Geschicke der Alters- und Ehrenabteilung. Reiner Strieder übernahm 1999 das Amt als Gemeindebrandinspektor. Er war von 1981-1987 stellvertretender Jugendwart und von 1990-1994 als Jugendwart tätig. Seit dem 22.01.94 ist er Vorsitzender des Feuerwehrvereins. 1995 wurde er zum stellvertretenden Wehrführer gewählt und übte dieses Amt bis zur seiner Wahl zum Gemeindebrandinspektor nach dem Ausscheiden von Karl-Friedrich Geldbach als Ortsbrandmeister aus.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Januar 2010 um 18:23 Uhr  

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